Montag, 29. September 2008
Angekommen
Nach etwa 7 Stunden Zugfahrt von Gießen aus haben wir es endlich geschafft und unser Ziel Prag erreicht. Mit viel zu viel Gepäck und teilweise zu knapper Zeit zum Umsteigen wurde die Fahrt ein wenig stressiger als gedacht - wer rechnet schon damit, dass die Deutsche Bahn unpünktlich ist...
Vom Bahnhof aus ging es per Taxi zum Studentenwohnheim. Für den Fall, dass ihr jemals in ein tschechisches Taxi steigt: Handelt den Fahrpreis im Vorraus aus. Äußerst dubiose Gestalten wollten uns für etwa 50 Euro die 15km von der Main Station zum Wohnheim fahren. Bisschen viel, trotz hoher Spritkosten. Letztendlich haben wir jemanden aufgetrieben, der die Fahrt für 20 Euro machte.
Das Wohnheim ist ein äußerst hässlicher Komplex, aus Gebäuden, die wie Wohncontainer aussehen, die der ein oder andere vom Bau kennt. Allerdings wohnen wir auf einem Flur mit ca. 10 Parteien in einem Zweibettzimmer, das immerhin ein eigenes Bad mit Dusche hat. Hätte ich nicht mit gerechnet, und steigert doch sehr die Lebensqualität. 5 Monate Gruppenduschen und Gemeinschaftslatrine wären eine unangenehme Alternative. Weitere Bilder hierzu folgen.
Dann der erste Tag planlos durch Prag bei bestem Wetter.Vielleicht können die Fotos einen kleinen Eindruck von der Schönheit dieser Stadt vermitteln, die durch die strahlende Sonne noch potenziert wurde.
Fotos als Diashow
Der zweite Tag war voll von Organisation, Beine in den Bauch stehen, dafür aber endlich eine Internetverbindung. Man ist doch ziemlich abhängig vom WWW und meine Verständnislosigkeit über Michaels ausspruch: Internet ist mir wichtiger als ein Bett, war zu überdenken.
Morgen ist noch ein letzter Tag für organisatorische Dinge übrig, dann geht es auch schon am 1.10. gleich in die Neurologie. Eigentlich schade, dass nicht mehr Zeit zum Kennenlernen der Stadt und zurm Akklimatisieren vorhanden ist - die wird sich aber auch schon finden. Irgendwie.
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Hei Brüderchen, ich bin schwer beeindruckt von Deinem Blog. Sieht wirklich gut aus. Und von Deinen Cajon Künsten übrigens ebenfalls. Ich wünsch Dir einen phänomenalen Start in Prag, und ich freue mich schon tierisch darauf, Dich da heimsuchen zu können. Ganz liebe Grüße, Schwesterherz
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