Dienstag, 18. November 2008

Oldenburg in Prag

Die Zeit rast. Und ich komme nicht hinterher, meinen Aufenthalt im Blog zu kommentieren. Bereits zwei Wochenenden die in jedem Fall berichtenswert sind, sind bereits vergangen, und ich versuche den Verzug ein wenig aufzuholen.

Am vorletzten Wochenende hatte ich Besuch von alten Oldenburger Freunden: Annika, Achim und Jan Lars, mit denen ich zur Schule gegangen bin bzw. Musik gemacht habe. Die zwei Jungs sind am Donnerstag Abend bereits per Zug nach Prag gekommen, Annika haben wir am nächsten Tag vom Flughafen abgeholt. Prognostiziert wurde bereits im Vorfeld ein fulminantes Partywochenende. Und das sollte es dann auch werden. Am Freitag gings mit dem "üblichen Touriprogramm" los. Karlsbrücke, Schloss, Moldau und schon war der Nachmittag vorbei.
Am Abend habe ich den hohen Besuch gebührend in die vielleicht beste Jazzkneipe bei Bier und Livemusik geführt.War schonmal ein Kracher. Um einen kleinen Eindruck von dem Jazz zu bekommen, hier klicken. Die Jungs waren echt großartig.
Einziger Wehrmutstropfen: Annikas Gepäck, gut verstaut im Bahnhofsschließfach war um 1 als wir nach Hause wollten, nicht mehr zugänglich.
Am Samstag ging es dann nach Vysehrad, einem Stadtteil Prags, der wunderschön und vor allem nicht von Touristen überlaufen ist. Gabs glaub ich auch schon nen Eintrag drüber :)
Abends Italienisch essen (es gibt hier mehr Italienische Restaurants als in Italien selber), alkoholische Präparation im Wohnheim und Abschluss in einem der größten Tanzclubs Europas. Fünf Etagen und eigentlich nur schlechte Musik, aber mit den dreien kann man fast überall hingehen und Spaß haben. Einzig dumme war wieder Annikas Koffer, den wir zwar diesmal rechtzeitig abgeholt haben, in dem nur eine Flasche Weißwein zu bruch ging. Prinzipiell hätte sie komplett ohne Ersatzklamotten kommen können, Unterwäsche wurde freundlichster Weise von den zwei Herren gestellt :)
In dem Club mit der schlechten Musik haben wir noch eine Kommilitonin von mir getroffen, die auch Freundinnen da hatte, und haben gemeinsam einen super Abend verbracht. Um halb sieben wieder im trauten Heim angekommen, und am nächsten Tag die zwei Jungs zum Bahnhof gebracht. Zwar war das Wochenende insgesamt eher verregnet, der Sonntag hingegen war wettertechnisch so, wie ich die Wochenenden zuvor in Prag genießen durfte: Sonne ohne Ende. Den Tag habe ich dann mit Annika in einem der umliegenden Parks verbracht.
Insgesamt war es den Prognosen entsprechend ein phänomenales Wochenende das Wiederholung schreit und dessen Nachwirkungen sich nur ein einem Kater der Lachmuskeln bemerkbar machten.
Viele Bilder dazu

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